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Bildungslotsen und Beratungsbüro |
Die Frage, wie einkommenschwache Familien dazu bewegt werden können, für ihre Kinder Beihilfen aus dem so genannten Bildungspaket zu beantragen, beschäftigte den Ausschuss für das Jobcenter am Dienstag.
Katharina Engelhardt (r.) und Martina Hebel stellten ihr Konzept für ein Bildungsberatungsbüro im Kreishaus vor.
Mehrfaches Anschreiben habe nicht den gewünschten Erfolg gehabt, betonte Sozialdezernent Markus Pragal. Eine Möglichkeit, die vorhandenen Barrieren und Hemmschwellen abzubauen, wären „Bildungslotsen“, die die Familien aufsuchen und ihnen bei der Antragstellung helfen. Auch wenn die Entscheidung über die zunächst auf zwei Jahre befristete Einstellung von drei Bildungslotsen im Ausschuss auf die nächste Sitzung Ende Januar vertagt wurde, die Weichen sind gestellt. – Mittel aus dem Bildungspaket sollen auch für die Einrichtung eines „Bildungsberatungsbüros“ verwandt werden. Das von Katherina Engelhardt, Leiterin der bei den Rotenburger BBS angesiedelten „Region des Lernens“, und Martina Hebel vorgestellte Konzept fand im Ausschuss Zustimmung. Teil des Konzeptes ist die Aufstockung des Personals um zwei pädagogische Fachkräfte, die sich um eine Bestandsaufnahme des Bildungsangebotes im Landkreis ebenso kümmern sollen, wie um Projektarbeit und die Schaffung eines Netzwerkes.
Bild: Katharina Engelhardt (r.) und Martina Hebel stellten ihr Konzept für ein Bildungsberatungsbüro im Kreishaus vor.
Quelle: Kreiszeitung
a-schmidt - 19.12.2011 - Zurück zur Übersicht