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COOL - COoperatives Offenes Lernen

Was ist COOL?

 

COOL entwickelt Kompetenzen

Bei dem Cooperativen Offenen Lernen – abgekürzt COOL – erlernen die Schülerinnen und Schüler, Lernprozesse selbstständig und eigenverantwortlich zu gestalten und zu organisieren. Durch die schriftlichen (und teilweise fächerübergreifenden) Arbeitsaufträge entwickeln sie Kompetenzen und nachhaltiges Wissen. Beim Erwerb von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten stärken sie neben der Eigenverantwortung und der Selbstständigkeit auch ihre Sozialkompetenz. Somit unterstützt der COOL-Unterricht den Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler auf allen Ebenen.Wichtige Impulse für diese Art des Unterrichts stammen von Helen Parkhurst, die Mitarbeiterin von Maria Montessori war.


COOL stärkt die Schlüsselqualifikationen

COOL fördert u. a. die folgenden Schlüsselqualifikationen

- Eigenverantwortlichkeit

- Teamfähigkeit

- Soziale Kompetenz

- Zeitmanagement

so dass die Schülerinnen und Schüler noch besser auf den Eintritt ins Berufsleben vorbereitet werden.

 

COOL individualisiert das Lernen

Im Stundenplan sind regelmäßige offene Lernphasen als COOL-Stunden verankert (mind. 3 Stunden pro Woche).

Der schriftliche Arbeitsauftrag für die COOL-Stunden weist transparent auf die zu erreichenden gemeinsamen Ziele (Kompetenzen) hin. Die Arbeitsaufträge ermöglichen Wahlfreiheit: Pflichtaufgaben werden durch attraktive Wahlaufgaben ergänzt, die Schülerinnen und Schüler können die Reihenfolge der Erarbeitung sowie die Sozialformen selbst wählen,wobei Teamwork erwünscht ist. So lernen sie am besten ihre Stärken und Schwächen kennen und einzuschätzen.

Innerhalb der COOL-Stunden ist die Einteilung der Arbeitszeit frei.Diese Freiheit ist verbunden mit der Übernahme von Verantwortung.

 

 

COOLe Grundlagen

COOL basiert auf dem Dalton-Plan von Helen Parkhurst.

Freedom: Wahlfreiheit und Eigenverantwortung für den Lernfortschritt

Cooperation: Zusammenarbeit und Teamfähigkeit

Budgeting time: Selbstständiges Planen und Organisieren der Lerneinheiten

 

 

COOLe Elemente

Team-, Kommunikations- und Methodentraining zur Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken

COOL-Einführungstag

Arbeit mit Kompetenzrastern

Klassenrat: regelmäßig als sozial-integrative Maßnahme und Selbststeuerungselement

 

COOL hat Erfahrung

Das Cooperative Offene Lernen wurde bereits 1996 in Österreich entwickelt. COOL war eine Reaktion auf die zunehmende Heterogenität in den Klassen und die Forderung aus der Arbeitswelt nach stärkerer Berücksichtigung der soft skills in der schulischen Ausbildung. In Österreich arbeiten bereits über 100 Schulen nach dem COOL-Konzept.

Durch COOL wandeln sich die Rollen der Schülerinnen und Schüler sowie die der Lehrkräfte: Passive, den Lehrstoff aufnehmende Schüler werden zu aktiven, die Lösungswege selbst ausprobieren. Lehrkräfte werden zu Coachs, zu Lernbegleitern, die das Lernen der Schüler unterstützen, beraten oder sich um spezielle Probleme kümmern. Ein spannender Prozess, in dem alle Beteiligten dazulernen.

 

COOL an den Berufsbildenden Schulen Rotenburg

Die Berufsbildenden Schulen Rotenburg sind seit 2013 die einzige deutsche zertifizierte COOL-Impulsschule. Im November 2016 wurden die Berufsbildenden Schulen erfolgreich rezertifiziert.

Das COOL-Konzept wird bereits in den Berufsfachschulen Wirtschaft sowie in der Berufsfachschule für Sozialpädagogik erfolgreich umgesetzt, ebenso bei den Auszubildenden zu Steuerfachangestellten und den Einzelhändlern. Auch im Beruflichen Gymnasium und in der Berufseinstiegsklasse wird nach dem COOL-Konzept unterrichtet.

 

COOLes Feedback

Hier finden Sie den Fragebogen als Download:  Fragebogen 2016

"Die Cool-Stunden. Ich finde es gut, dass die Schülerinnen und Schüler alleine entscheiden können mit welchen Aufgaben sie beginnen, sich die Pausen selber einteilen und selbstständig arbeiten können."
(Befragung 2016)