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Zweijährige BFS Technische(r) Assistent(in) für Informatik

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1. Aufgabe der Schulform

In der Zweijährigen Berufsfachschule –  Technische(r) Assistent(in) für Informatik -, die den Sekundar¬abschluss I (Realschulabschluss) voraussetzt, wird den Schülerinnen und Schülern eine breite Grundbildung im Bereich der Informatik vermittelt. Diese wird mit einer technischen und wirtschaftlichen Grundbildung verknüpft.
Die Aufgaben eines technischen Assistenten sind vielseitig, sie richten Rechner ein, administrieren Netzwerke und Datenbanken und überwachen Produktionsprozesse. Das Installieren, Programmieren und Pflegen von System- und Anwendungssoftware gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich eines technischen Assistenten.
 
2. Aufnahmevoraussetzungen
In die Zweijährige Berufsfachschule –Technische(r) Assistent(in) für Informatik-, die den Sekundar¬abschluss I (Realschulabschluss) voraussetzt, kann aufgenommen werden, wer den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand nachweist.
 
Die Aufnahme der Bewerberinnen und Bewerber richtet sich nach der Zahl der vorhandenen Unterrichtsplätze und den Zeugnissen. In den Fächern Englisch und Mathematik werden weitgehend befriedigende Leistungen erwartet.
 
3. Abschlüsse
Am Ende der zweijährigen Ausbildung findet eine schriftliche und praktische Abschlussprüfung statt. Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung wird die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Informatik“ oder „Staatlich geprüfter Technischer Assistent für Informatik“ erworben.
 
Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die erbrachten Leistungen in allen Lernbereichen mindestens mit der Note „ausreichend“ und in den einzelnen Fächern und Lernfeldern entweder in nicht mehr als zwei Fällen mit der Note „mangelhaft“ oder in nicht mehr als einem Fall mit der Note „ungenügend“ bewertet worden sind.
 
Darüber hinaus wird bei bestandener Abschlussprüfung der Erweiterte Sekundarabschluss I auf dem Abschlusszeugnis bescheinigt.
 
4. Berechtigungen
Der Erweiterte Sekundarabschluss I berechtigt zum Besuch diverser weiterführender Schulformen im Sekundarbereich II (z. B. Fach¬gymnasien und Gymnasiale Oberstufe).
 
5. Praktikum
Während des Bildungsganges wird im zweiten Ausbildungsjahr ein einschlägiges Praktikum in Betrieben und Einrichtungen der Wirtschaft im Zeitumfang von 160 Stunden durchgeführt.
 
6. Stundentafel

Lernbereiche (Wochenstunden)

Berufsübergreifender Lernbereich (5*)
mit den Fächern:
Deutsch / Kommunikation
Englisch / Kommunikation
Politik
Sport
Religion
    
Berufsbezogener Lernbereich – Theorie-  (28**)
mit den Lernfeldern:
Dokumente erstellen
Einzelplatzrechner einrichten und administrieren
Rechnernetze nach Vorgabe einrichten
Datenbanken planen, erstellen und pflegen
Software entwickeln und anpassen
Elektrotechnische Schaltungen entwerfen und aufbauen
Rechner in technische Prozesse einbinden
Internetzugang einrichten und nutzen
Betriebswirtschaftlich wirken
Berufsbezogener Lernbereich – Praxis-
      
Unterrichtsstunden pro Woche: 33
 
* Die Verteilung der Stunden auf die Fächer legt die Schule fest.
* Die Verteilung der Stunden auf die Lernbereiche und -felder legt die Schule fest.

7. Anmeldung und Beratung
Die Anmeldung erfolgt bis zum 20. Februar.
 
Anmeldevordrucke sind in der Schule oder über die Homepage erhältlich.
Eine Beratung erfolgt über den zuständigen Abteilungsleiter:
J. Herrn Ahlden
Tel.   04261 98336-03
eMail juergen.ahlden(at)lk-row.de  

Die Anmeldung ist an die Berufsbildenden Schulen Rotenburg (Wümme) zu richten: Verdener Str. 96, 27356 Rotenburg