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Auslandspraktikum Strasbourg

Bonjour Mesdames et Messieurs,

einmal woanders leben. Einmal woanders arbeiten. Einmal etwas anderes sehen. Zwei ereignisreiche Monate in Straßburg sind nun vorbei. Auch wenn uns anfänglich die Sprachbarriere etwas Angst bereitet hat, erlebten wir eine unvergessliche Zeit.
Schon mal bei Subway auf Französisch bestellt? Wir bis zum Auslandsaufenthalt auch nicht und es war die witzigste Erfahrung. :D mit Lachkrampf inklusive. Nach einer Viertelstunde und nervigen Blicken, hatten wir dann auch endlich das kalte Sandwich. Diese und noch viele weitere witzige „Sprachfails“ erlebten wir in den zwei Monaten immer wieder.Nicht dass wir nur bei Subway gegessen haben.

Wir haben einige Dinge probiert, die typisch für Frankreich sind: Da durfte Baguette oder Croissant zum Frühstück nicht fehlen. Aber auch zum Mittag haben wir uns Flammkuchen mit verschiedenem Belag auf der Zunge zergehen lassen. Das Highlight der Reise waren die typischen Süßspeisen der Franzosen, wie Crème brûlée und verschiedenste Tortenvariationen.

Natürlich erkundeten wir auch die Stadt und haben nicht nur gefuttert. Von Anfang an verliebten wir uns in die wundervolle Altstadt „La Petit France“. Die engen Gassen und wundervollen Brücken, sowie der Fluss Ill laden einfach zum Träumen ein. Ebenso wie die „Cathédrale Notre Dame de Strasbourg“: Die Treppen waren heftig. Um genau zu sein waren es 332 Stufen. Von der Plattform hatten wir einen wunderschönen Blick über ganz Straßburg. Mit schlackernden Knien ging es dann wieder auf den festen Boden zurück.
 

Um das Elsass etwas besser kennen zu lernen, reisten wir gemeinsam nach Colmar, eine elsässische Kleinstadt. Dort fuhren wir mit einer kleinen Bimmelbahn, um uns einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Eine Bootstour durch das kleine Venedig auf der Lauch durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.

Natürlich arbeiteten wir beide auch und waren nicht nur in Frankreich, um Urlaub zu machen.

Die Arbeit mit den Kindern in der deutsch-französischen Créche und in der Ecole Maternelle hat viel Spaß gebracht. Wir konnten neue Konzepte und Arbeitsweisen kennen lernen, die uns beide in der eigenen Arbeit weiter gebracht haben. Im Laufe der acht Wochen haben wir beide Projekte mit den Kindern unserer Gruppe gemacht. Saskia hat mit Unterstützung ihrer Gärtnerhandpuppe Max ein Projekt zum Thema „Der Beruf Gärtner“ gemacht. Die vier Kinder konnten dabei den Beruf besser kennen lernen und auch eigene praktische Erfahrungen sammeln. Sarah hat mit fünf Kindern der Schmetterlingsgruppe ein Projekt zum Thema „Das Element Erde“ gemacht. Die Kinder konnten bei  Experimenten und Entdeckertouren viele Dinge selbstständig herausfinden.

Für uns war das Auslandpraktikum eine spannende Erfahrung mit vielen Eindrücken und Erkenntnissen. Wir beide sind uns einig, dass wir eine solche Chance jeder Zeit wieder ergreifen würden.
 

Au revoir

Sarah Quandt und Saskia Löber

e-voss - 30.06.2017    -    Zurück zur Übersicht