logo

Innovations- und Zukunftszentrum

kopf5.gif
Aktuelles > Aktuelles

Aktuelles

Aktuelles > Projekte

Computerschulung für Senioren wieder ein großer Erfolg

„Ich habe mir das alles  viel komplizierter vorgestellt“, so der Originalton einer Teilnehmerin nach Beendigung des Projektes „Schüler schulen Senioren“ an den Berufsbildenden Schulen Rotenburg. Ob es sich um das Thema "Facebook" handelte, das Erstellen einer Briefkopfvorlage oder das Formatieren von Texten, die Schülerinnen und Schüler der zweijährigen Berufsfachschule "Informationstechnischer Assistent" standen immer mit Rat und Tat zur Seite.

"Nicht nur wir Schülerinnen und Schüler waren gut vorbereitet, eine Reihe von Senioren kamen mit ganz konkreten, z. T, richtig interessanten Fragen in den Kurs, so Christoph Bieber und Tim Dose aus der BBT1. Einem Kursteilnehmer des Jahrgangs 1929 ging es vorrangig darum, mit seiner Tochter in Seattle Kontakt über E-Mail oder Skype zu halten.  Eine Gruppe der Hauswirtschaft hatte mit Kaffee und Kuchen die mentale Stärkung unterstützt.

Im Rahmen der Schulung konnte Studiendirektor Jürgen Ahlden wieder Tina Schnakenberg von der Marketingabteilung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde begrüßen. Beide hoben hervor, dass dieses wichtige Projekt auch weiterhin in angemessener Weise Unterstützung  findet. Interessierte computerbegeisterte Schülerinnen und Schüler mit Realschulabschluss können sich noch bis zum 20. Februar 2012 an den BBS Rotenburg für diese Schulform anmelden. "Hier steht der Bereich "Informatik" im Mittelpunkt der Ausbildung", so Abteilungsleiter Jürgen Ahlden.

In der Zweijährigen Berufsfachschule –Informationstechnische(r) Assistent(in) , die den Sekundar­abschluss I (Realschulabschluss) voraussetzt, wird den Schülerinnen und Schülern eine breite Grundbildung im Bereich der Informatik vermittelt. Diese wird mit einer technischen und wirtschaftlichen Grundbildung verknüpft. Die Aufgaben eines Informationstechnischen Assistenten sind vielseitig, sie richten Rechner ein, administrieren Netzwerke und Datenbanken und überwachen Produktionsprozesse. Das Installieren, Programmieren und Pflegen von System- und Anwendungssoftware gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich eines technischen Assistenten. Am Ende der zweijährigen Ausbildung findet eine schriftliche und praktische Abschlussprüfung statt. Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung wird die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Informationstechnische Assistentin“ oder „Staatlich geprüfter Informationstechnischer Assistent für Informatik“ erworben. Die abgeschlossene Berufsausbildung und das Erreichen des Erweiterten Sekundarabschlusses I  ermöglichen den direkten Zugang zu den „Beruflichen Gymnasien“.

(Ahlden/Voß)

e-voss - 16.01.2012    -    Zurück zur Übersicht