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Der Alltag von zwei deutschen Azubis in Prag

Daniel Benhardt und Maurice Schulze aus der WBK2 haben im März ein berufliches Praktikum in Prag absolviert. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

Hinfahrt: Wir fuhren am 11.03.2017 mit dem Zug nach Prag ab Rotenburg, wir mussten in Hamburg in den EC umsteigen und von da aus ging es dann über Büchen, Ludwigslust, Berlin, Dresden und Bad Schandau nach Prag. Frau Herzog hat uns dann während der Fahrt etwas über Prag und Tschechien erzählt. Die Vorfreude und Nervosität waren vorhanden. Als wir dann in Tschechien an kamen, wurden wir von der Lehrerin dort empfangen und dann ging es in die Pension in Horni Pocernice.
Am Montag begann unsere Sprachanimation, in der wir die Basics der tschechischen Sprache durchgegangen sind. Dazu gehörte z.B. Bitte „prosim“ und danke „dequi“. Zusätzlich haben wir noch mehr über Tschechien und besonders über Prag erfahren. Uns wurden sämtliche Sehenswürdigkeiten vorgestellt und die Geschichte dazu kurz erläutert. Im Nachmittagsbereich wurde uns etwas die Stadt gezeigt. Am Dienstag besuchten wir unsere Partnerschule und wurden dort von freiwilligen Schülern rumgeführt. Wir wurden auch in die Klassen eingeladen, durften uns vorstellen und haben sämtliche Fragen der Schüler bestmöglich in Englisch beantwortet.

Am Mittwoch ging es dann das erste Mal nach SAP, dort haben wir dann jeweils unseren eigenen Laptop bekommen und unseren Zugang zum System, direkt danach wurde uns unser Arbeitsplatz gezeigt. Als alle Formalitäten geklärt waren, konnten wir mit der Arbeit beginnen die uns dann von Tschechischen Studenten erklärt wurden. Unsere Haupttätigkeiten waren Verträge ausdrucken, Schreiben an die Mitarbeiter verschicken und Mahnungen schreiben.

Unsere Freizeit haben wir hauptsächlich im Zentrum Prags verbracht. Dort haben wir gefühlt die gesamte Stadt zu Fuß erkundet und festgestellt, dass es eine echt schöne Stadt ist. Neben den Sehenswürdigkeiten wie die Prager Burg, die Karlsbrücke oder die alte Rathausuhr, besuchten wir auch einige Freizeiteinrichtungen wie z.B. das Madame Tussauds oder den Prager Zoo. Wir haben auch ein großes Einkaufszentrum namens „Cerni Most“ besucht, dass mit dem Weserpark oder der Waterfront zu vergleichen ist. Dieses Einkaufszentrum ist erst vor Kurzem errichtet worden und ist demnach sehr schön und modern eingerichtet. Zum Ende der 3 Wochen, hatten wir uns mit unserer Ansprechpartnerin Frau Bila getroffen um nochmal gemeinsam ein Bier zu trinken. Sie zeigte uns eins der Besten privaten Brauereien, die Sie kannte. Das Bier war einfach klasse!

Am 01.04.2017 um 10:27 ging es dann mit dem EC wieder zurück nach Deutschland. Während der Bahnfahrt sammelten sich die Verspätungen, durch Zugstörungen und durch einen Fehler im Stellwerk, dadurch wurden schnell die 30 Minuten Verspätung erreicht. Als wir dann in Büchen ankamen, mussten wir mit der Schaffnerin klären ob der Metronom wartet oder ob wir den nächsten Zug nehmen müssen, nachdem wir das geklärt hatten wurde uns klar, dass wir den Anschlusszug nicht bekommen. Im Hamburg dann angekommen, haben wir versucht doch noch den Metronom zu erreichen, doch als wir am Bahnsteig ankamen fuhr der Metronom vor unsere Nase weg und so mussten wir den nächsten Zug nehmen der dann um 18:15 fuhr.

Uns hat das Praktikum sehr gefallen. Wir konnten einiges an Erfahrungen sammeln, die uns sowohl privat als auch beruflich einen großen Vorteil verschafft haben. Zudem haben wir auch mehr über das Nachbarland Tschechien gelernt und festgestellt, dass Prag auch ein schönes Urlaubsziel ist. Jeder, der die Möglichkeit hat an diesem Programm teilzunehmen, sollte dies auch wahrnehmen! Wir würden auch ein zweites Mal daran teilnehmen.

Daniel Benhardt und Maurice Schulze

 

 

 

 

e-voss - 26.05.2017    -    Zurück zur Übersicht