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Ein Blick über die Grenze in das Baskenland mit zwei Fragen: Wie findet dort die Berufsorientierung statt? Was geschieht zum Thema „Inklusion“?

Auf Initiative der Leitstelle Region des Lernens der BBS II Gifhorn und finanziert durch das EU Programm Erasmus+ informierten sich 21 Lehrkräfte berufsbildender und allgemeinbildender Schulen sowie Fachberater Berufsorientierung aus Niedersachsen Ende September im Baskenland über die Themen Berufsorientierung, Berufsausbildung und Inklusion. Von der Leitstelle Region des Lernens Rotenburg nahmen Katharina Engelhardt und Dagmar Segger teil.

Während dieser Woche in Spanien besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fünf berufsbildende Schulen und ein Fortbildungsinstitut in Bilbao, San Sebastian und Vitoria. Mit Hilfe von Präsentationen und Schulbesichtigungen kam es zu einem regen Austausch zwischen den Gastgebern und den Lehrkräften aus Deutschland. Hierbei standen ein Vergleich der Schulsysteme und die Unterschiedlichkeit in der Berufsausbildung beider Länder im Mittelpunkt. In den Gesprächen wurde deutlich, dass die Gastgeber die Vorteile der engen Verknüpfung von Theorie und Praxis im dualen System, wie es in Deutschland in der Berufsausbildung überwiegend praktiziert wird, erstrebenswert finden. Erste Schritte zur Umsetzung konnten an einer der besuchten Schulen beobachtet werden.

Die Orientierung der jungen Menschen hin zu einem Beruf findet im Austausch zwischen Eltern, Schülerin und Schüler sowie der Schule statt. Praktika, wie sie in Deutschland seit der 9. Klasse durchgeführt werden, sind im Baskenland unbekannt. Punktuell arbeiten Schule und Unternehmen zusammen, damit die Berufswahl durch die Erlebnisse in der Praxis, in einem Unternehmen, bestätigt wird.

Die Idee eines inklusiven Unterrichts ist im Baskenland nicht neu. In den besuchten Schulen fand die Beschulung zwar in einem Gebäude, jedoch in separaten Lerngruppen statt.

Der Blick über die Grenze führte bei allen Beteiligten zu neuen Impulsen für ihre berufliche Tätigkeit.

Erste Ideen der Umsetzung sind bei der Leitstelle in Rotenburg bereits in Planung.

 

 

 

 

 

 

 

a-schmidt - 09.11.2016    -    Zurück zur Übersicht