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EU-Projekttag zeigt Vielseitigkeit der Möglichkeiten

 

Zu unserem  Europaprojekttag fanden sich auch in diesem Jahr wieder interessierte Gäste in der Europaschule ein. Die Schülerinnen und Schüler hatten Präsentationen ihrer Europa-Praktika vorbereitet, um sowohl den Mitgliedern der Schulgemeinschaft als auch den Gästen einen Einblick in ihre gewonnenen Erfahrungen zu gewähren. In der Aula wurden von der Europaklasse der Fachschule für Sozialpädagogik die achtwöchigen Praktika in Irland, Italien, Dänemark, Frankreich, Österreich und Portugal erläutert. Die Internationale Klasse des Beruflichen Gymnasiums informierte über den Aufenthalt in York (England) und Schüler der Berufsschule für Büromanagement über ihr berufliches Praktikum in Prag.

Sieben junge Auszubildende aus Prag, die sich gegenwärtig zu Praktika in Rotenburg aufhalten, stellten ihre Ausbildungsschule für Verwaltungsangestellte der EU-Administration vor, begleitet von der Leiterin der Fremdsprachenabteilung Petra Sečkařová.

Die Gäste aus der Politik, Frau Jutta Kremer, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung und Herr Lars Klingbeil, Abgeordneter unseres Wahlkreises im Deutschen Bundestag und SPD Generalsekretär nutzten ihren Rundgang zu einem regen Austausch mit den Schülerinnen und Schülern und zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt europäischer Projekte, die in den BBS Rotenburg inzwischen den schulischen Alltag prägen.  Carolin Grafe aus der BGW1C formulierte etwa so: “Das war die beste Entscheidung, mich für die internationale Klasse anzumelden.“

Ebenfalls zu Gast beim EU-Projekttag war Herr Salamon aus Hamburg, der als Projektleiter eine Kooperationsvereinbarung der BBS Rotenburg mit einem Standort in Changqun, China begleitet. Hier ist geplant, junge Chinesen in der Einjährigen Berufsfachschule Fahrzeugtechnik zu beschulen.

Im Anschluss an die Projektpräsentationen diskutierten beide Gäste jeweils mit Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums. In der BGG1 erläuterte Lars Klingbeil seinen Weg in die Politik und schilderte Erfahrungen, wie viel gelingen kann, wenn man sich engagiert und für konkrete Pläne einsetzt. Die weitere Diskussion zeigte auch ein kritisches Hinterfragen digitaler Inhalte.

In der BGQ1 wies Jutta Kremer auf die aktuellen Planungen zur Vorbereitung der im kommenden Jahr stattfindenden Europawahl hin. Im Zuge der Populismus Debatte sei man im Besonderen dabei, Erstwählerinnen und Erstwähler zu motivieren, sich für Europa zu begeistern. Auch hier erging der Appell, sich politisch einzumischen. Es gäbe keine einfachen Antworten auf komplexe Probleme.

In einem Gespräch der erweiterten Schulleitung mit Jutta Kremer und Lars Klingbeil hob unser Schulleiter Wolf Hertz-Kleptow die große Bedeutung der Umsetzung  des Europa-Gedankens an unserer Schule hervor. Erwin Eggers, EU-Koordinator an unserer Schule, erläuterte aktuelle EU Aktivitäten und hob hier besonders die Unterstützung durch das „Netzwerk Europaschulen“ hervor.

Diesbezüglich hätten sich gerade neue Kontakte zu einer Schule in Madrid und nach Island ergeben.

Abteilungsleiterin Andrea Bentlin betonte die bis ins Abitur besondere bilinguale Ausrichtung der internationalen Klasse. Schulelternratsvorsitzende Elke Mahnken unterstützte mit folgenden Worten: „Die kommen ganz anders wieder, wenn sie aus dem Flieger steigen.“

Staatssekretärin Jutta Kremer hob hervor: „Hier an dieser Schule ist Europa erfahrbar“.

Im Folgenden berichtete sie von einem besonderen Schwerpunkt ihres Ministeriums, die Interessen der Region innerhalb Europas zu stärken.

MdB Klingbeil machte abschließend  deutlich, dass es ihm darum gehe, Europa in der Öffentlichkeit präsent zu halten, dies gelte im Besonderen für die junge Generation.

(Presseteam)

e-voss - 06.05.2018    -    Zurück zur Übersicht