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Jahrestagung 2014 der Leitstellen Region des Lernens aller Landkreise Niedersachsens

Der Landkreis Rotenburg ist eine „Region“, in der gelernt wird! An zwei Tagen im Mai (5. und 6. Mai) haben nicht nur die Schülerinnen und Schüler in den BBS gelernt, sondern auch Lehrkräfte. An diesen Tagen wurde die Jahrestagung 2014 an den BBS Rotenburg von der Leitstelle Region des Lernens des Landkreises Rotenburg durchgeführt - organisiert durch Katharina Engelhardt und Dagmar Segger. Aus ganz Niedersachsen kamen die Akteure, der 47 Leitstellen zu einem Erfahrungsaustausch.

Die Themen dieser Jahrestagung lauteten: Demografischer Wandel und Inklusion.

Die Veranstaltung begann mit einer feierlichen Eröffnung, an der Ehrengäste teilnahmen und Grußworte sprachen. Als Ehrengäste konnten begrüßt werden: Herr Luttmann, Landrat, Herr Hoops, Nds. Kultusministerium, Frau Dorweiler, NLSchB Lüneburg, Frau Wendland-Park, Vorstandsvorsitzende der Rotenburger Werke.

Frau Engelhardt und Frau Segger von der Leitstelle Rotenburg zeigten, welche Ziele diese Leitstelle hat, welcher Unterstützer die Arbeit begleiten und welche Produkte entstanden sind: Berufsorientierungsordner (BOO), Bildungsberatungsbüro, Praxistage (Kooperation mit den Haupt- und Oberschulen) sowie Mitwirkung bei der Ausgestaltung der Ausbildungsmesse.

Schülerinnen und Schüler der Fachschule Sozialpädagogik und junge Menschen von tobbi zeigten zwei kleine Szenen, die sie mit Begeisterung in drei Tagen einstudiert hatten. Der Beifall der Zuschauer wollte nicht aufhören – so eindrucksvoll spielten die zwanzig Jugendlichen!

Frau Christa Förster-Müller von der pds GmbH und Herr Hans-Dieter Henke, Kreislehrlingswart gaben mit ihren Impulsreferaten „Demografie – wie kann es weiter gehen?“ Anregungen zum Nachdenken.

Anschließend arbeiteten die Akteure der Leitstellen zu diesem Thema in verschiedenen Workshops.

Berufsorientierung an den BBS – Gruppe 1

Wie könnte eine sinnvolle Fortführung der Berufsorientierung an den BBS aussehen (Wünsche, Ideen, Visionen)?

Öffentlichkeitsarbeit – Gruppe 2

Wer sollte die Arbeit der „Region des Lernens“ im Landkreis kennen, schätzen und unterstützen? Wie können die Aufgaben und die Ergebnisse der „Region des Lernens“ bekannt gemacht werden?

Kooperation mit allgemein bildenden Schulen (Praxistage)–

Gruppe 3

Wie kann ein für die Schülerinnen und Schüler fließender Übergang von der theoretischen zur praktischen Berufsorientierung gestaltet werden?

Übergang in die Ausbildung – Gruppe 4

Wie kann ein „weicher“ Übergang in die Berufsausbildung gestaltet werden? Was wünschen sich die zukünftigen Auszubildenden, was wünschen sich die Ausbilder?

Berufsorientierung – Eltern – Lehrkräfte – Gruppe 5

Welche Hilfe wünsche ich mir, um die Talente meines Kindes zu erkennen und somit den richtigen Beruf zu finden. Wie können sich Eltern und Lehrkräfte zum Thema „Berufsorientierung“ unterstützen?

Berufsorientierung aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler – Gruppe 6

Welche Berufsorientierungsmaßnahmen habe ich durchlaufen? Welche haben mir geholfen? Auf welche könnte meiner Meinung nach verzichtet werden? Warum? Wie wünsche ich mir eine optimale Berufsorientierung?

Fortbildungen– Gruppe 7

Welche Fortbildungen sind gewünscht und wichtig, um z. B. „einen roten Faden in der Berufsorientierung“ zu finden und diesen durch alle Schulformen“ durchzuhalten?

Konzept aus der Tiefe der Kolleginnen und Kollegen aufbauen!

Hand in Hand mit allgemeinbildenden Schulen

Zu diesen Workshops waren Gäste eingeladen worden, so dass an den „runden Tischen“ nicht nur die Akteure der Leitstellen saßen, sondern auch Personen von außerhalb des Schulgeschehens, die ihre Ideen und Gedanken zu den verschiedenen Themen mit einbrachten. Ein großer Dank geht an diese Mitwirkenden, die zeigten, dass sie Interesse daran haben zu erfahren, was innerhalb von Schule geschieht und gerne an neuen Impulsen mitwirken wollten.

Der zweite Tag stand unter dem Thema „Inklusion“ und wurde in enger Zusammenarbeit mit den Rotenburger Werken gestaltet. Zur Einstimmung auf dieses Thema erläuterte Herr Haase – Bereichsleitung Arbeit/WfbM – was er unter diesem Begriff versteht. Seiner Meinung nach ist Inklusion gelungen, wenn es ein konstruktives Nebeneinander aller Unterschiede gibt. Anhand von zwei Tellern gefüllt mit Haribo-Bonbons untermauerte er seine Idee: keins gleicht dem anderen und alle leben in Harmonie miteinander! 

Im Anschluss stellten sich die Rotenburger Werke vor: tobbi sowie verschiedene Einrichtungen in der Stadt. Vielen Dank für diese Unterstützung an die Leitung der Rotenburger Werke sowie an Herrn Wollschläger, der mit seinem Team den Gästen einen eindrucksvollen Eindruck von der Arbeit mit Bewohnern der Rotenburger Werke vermittelte, aber auch nachvollziehbar zeigte, welche Möglichkeiten und Chancen die Menschen haben, die sich in die Betreuung des Fachpersonals begeben.

In der Abschlussrunde konnte festgestellt werden, dass diese Veranstaltung ein Erfolg war und die Akteure der Leitstellen mit neuen Ideen nach Hause fahren konnten.

Diese Veranstaltung wurde auf Fotos festgehalten. Vielen Dank an Lisa Schmidt aus unserem Beruflichen Gymnasium, die sich bereit erklärt hat, unsere Aktivitäten mit ihrem Fotoapparat zu dokumentieren.

(Katharina Engelhardt/Dagmar Segger)

Zeitungsartikel: "2,25 Millionen Euro Fördermittel bis 2017" (Kreiszeitung Rotenburg, 07.05.2014)
Zeitungsartikel: "Rotenburg im Zentrum" (Rotenburger Rundschau, 06.05.2014)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

e-voss - 16.05.2014    -    Zurück zur Übersicht