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Konzeption

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Region des Lernens
Berufsbildende Schule als Leitstelle eines regionalen Qualifizierungsnetzwerkes
 
Entstehung des Projektes
Im Schulverwaltungsblatt 3/2001 wurde das dreijährige Modellprojekt „Region des Lernens – Berufsbildende Schule als Leitstelle eines Qualifizierungsnetzwerkes“ vom Niedersächsischen Kultusministerium als Förderwettbewerb ausgeschrieben. Daraufhin wurden in den vier Niedersächsischen Regierungsbezirken zehn Modellregionen für je ein Qualitätsnetzwerk ausgewählt. Die zehn Leitstellen hatten die Aufgabe, an der Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler mitzuwirken.
 
„Mit diesem Projekt sollten die Lernkompetenz und die Lernergebnisse - insbesondere der lernschwächeren - Schülerinnen und Schüler des Sekundärbereichs I verbessert werden, um sie in den Stand zu versetzen, eine Berufsausbildung erfolgreich zu absolvieren. Hierzu sollten vorhandene regionale Bildungsangebote gebündelt und in einem Netzwerk, in dem Schulen, Betriebe und weitere außerschulische Partner zusammenarbeiten, verknüpft werden. Damit sollte eine nachhaltige schulische Qualitätsentwicklung mit allen schulischen Kooperationspartnern der Region angestrebt werden, die den lebenslangen Prozess des Lernens fördert und die Herstellung von Chancengleichheit verbessert. Durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis sollten die Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die spätere berufsfachliche Ausbildung gestärkt und Arbeitsmarktchancen erhöht werden.“ (aus der Projektbeschreibung „Region des Lernens“, MK Niedersachsen)
 
Am 25. Januar 2006 hat der Niedersächsische Landtag die Landesregierung einstimmig aufgefordert, das Projekt „Region des Lernens“ landesweit fortzusetzen.
 
Fristgerecht haben sich die Berufsbildenden Schulen Rotenburg im Dezember 2007 auf eine landesweite Ausschreibung beworben und erhielten im Januar 2008 die Genehmigung als eine von 46 Berufsbildenden Schulen eine Leitstelle für ein regionales Qualifizierungsnetzwerk „Region des Lernens“ einzurichten. Diese Zusage erfolgte unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch den Schulträger, der seine Zustimmung im Dezember 2008 erteilte.
 
 
Aufgabenprofil der Leitstelle
Die Berufsbildenden Schulen Rotenburg als Leitstelle verstehen sich als Koordinationsstelle, die den organisatorischen Rahmen für die Netzwerkarbeit schafft und die entsprechenden Aktivitäten abstimmt.
Dazu zählen
- die Stärkung der Kooperation zwischen Berufsbildenden Schulen und allgemein bildenden Schulen mit der Zielsetzung eines erleichterten Übergangs in das System beruflicher Bildung
- die Unterstützung der allgemein bildenden Schulen bei der Steuerung der Berufsorientierung und Berufswahlentscheidung ihrer Schülerinnen und Schüler durch Schnupperpraktika, Infotage und Ausbildungsmesse
- die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Ausbildungsbetrieben, den Schulen des Sekundarbereiches I und II sowie den berufsbildenden Schulen
- die Begleitung von Einzelprojekten mit den allgemein bildenden Schulen und außerschulischen Partnern
- die Hilfestellung bei der Akquisition und Vermittlung von Praktikumsstellen für Schülerinnen und Schüler aus dem Sekundarbereich I und dem Berufsvorbereitungsjahr, der Berufseinstiegsklasse sowie den Einjährigen Berufsfachschulen berufsbildender Schulen
- die Ermittlung der Kompetenzerwartungen regionaler Betriebe und Einrichtungen sowie das Erstellen von Anforderungsprofilen als Informationsangebot für allgemein bildende Schulen
- die Entwicklung neuer Konzepte zur Förderung der Berufsqualifikation von Schülerinnen und Schülern aus dem Sekundarbereich I
- die Durchführung von Informationsveranstaltungen und Fortbildungsmaßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer aus dem Sekundarbereich I zum Schwerpunkt Berufsinformation und Berufsqualifizierungsmöglichkeiten von Schüler und Schülerinnen aus dem Sekundarbereich I
 
 
Im Landkreis Rotenburg sollen in diesen Prozess eingebunden werden:
- die Berufsbildenden Schulen Rotenburg (als Leitstelle)
- die Berufsbildenden Schulen Bremervörde
- die Berufsbildenden Schulen Zeven
- die allgemein bildenden Schulen (Sekundarbereich I)
- der Landkreis Rotenburg
- die freien Bildungsträger
- die regionale Wirtschaft
- die Kreishandwerkerschaften
- die IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum
- die Steuerberaterkammer Niedersachsen
- die Landwirtschaftskammer Hannover
- die Agentur für Arbeit
- das Rotenburger Wirtschaftsforum
- die Jobbörse „Jump“
- das Coaching-Projekt „My Life“
 
 
Zielsetzung
Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit von leistungsschwächeren Absolventen des allgemein bildenden wie auch des beruflichen Schulsystems
Verbesserung der Lernkompetenz und der Lernergebnisse von Schülerinnen und Schülern der allgemein bildenden Schule im Hinblick auf die Ausbildungsfähigkeit
Bündelung der vorhandenen regionalen Ressourcen zu einem regionalen Bildungsangebot und Aufbau eines Netzwerkes
 
Gegenwärtige Arbeitsschwerpunkte
Überblick über vorhandene Arbeitskreise und Projekte verschaffen
Informationen über laufende Projekte gezielt weitergeben
Leitstelle im Netzwerk etablieren
Abstimmung und Koordinierung einzelner Maßnahmen zur Berufsorientierung und Berufsvorbereitung
Erarbeitung eines Förder- und Kooperationskonzeptes zur Verbesserung der Berufsqualifikation von Schülerinnen und Schülern
 
Rotenburg, im Oktober 2008